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„Brustvergrößerung – die Implantatqualität ist entscheidend“
jameda Experten-Ratgeber, 18.01.2014

Die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten gehört in Deutschland zu den beliebtesten plastisch-ästhetischen Eingriffen. Seit dem Skandal um minderwertige Silikonimplantate aus Frankreich Ende 2011 (PIP-Skandal) ist das Qualitätsbewusstsein der Patientinnen deutlich gewachsen. In der Praxis zeigt sich, dass weitaus häufiger nach der Herkunft der verwendeten Implantate gefragt wird. Die individuelle Patientenberatung und -aufklärung spielt eine entsprechend immer größere Rolle. Bei der Implantatauswahl stehen somit Qualität und Sicherheit an erster Stelle. Hochwertige und moderne Silikon-Brustimplantate, wie sie zum Beispiel vom einzigen deutschen Hersteller in Dieburg (Hessen) produziert werden, müssen umfassenden Sicherheits- und Belastungstests standhalten, die über die Anforderungen der gesetzlichen Normen hinausgehen. Dies bildet die Basis für ein langfristig sicheres und nachhaltiges Ergebnis.

Was es bei einer Brust-OP zu beachten gilt

In der Regel verläuft eine Brustvergrößerung ohne größere Komplikationen. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu unerwünschten Reaktionen kommen, wie z.B. der Verschiebung bzw. Rotation des Implantats. Auch die Kapselfibrose ist eine mögliche Komplikation: Im Laufe des natürlichen Heilungsprozesses bildet sich eine Kapsel aus Bindegewebe um das Implantat. Meistens bleibt diese Kapsel weich; verdickt oder verhärtet sie sich jedoch, so kann es zu Schmerzen, einer Verlagerung des Implantates oder zu einer Verformung der Brust kommen. Bei der Vorbeugung spielt die Wahl des Implantats eine ausschlaggebende Rolle. Durch den Einsatz von modernen hochwertigen Implantaten mit texturierter (aufgerauter) Oberfläche oder Microthane®-Beschichtung lassen sich die genannten Komplikationen heute weitestgehend vermeiden. Der Skandal um die minderwertigen Implantate aus Frankreich hat darüber hinaus gezeigt, dass die Qualität der Implantate generell eine sehr große Rolle spielt. So muss das verwendete Silikon für die Langzeitimplantation zugelassen sein, und die Produkte müssen auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor sie auf den Markt kommen. Diese Sicherheit bieten erfahrende Hersteller, die ein lückenloses Qualitätsmanagement nachweisen können.

Silikonimplantate und das Thema Haltbarkeit

Hochwertige moderne Qualitätsimplantate, die mit für die Langzeitimplantation zugelassenem Silikongel befüllt sind, können theoretisch ein Leben lang im Körper einer Frau verbleiben. Das Risiko, dass Implantate der aktuellen Generation auslaufen, ist sehr gering, da sie eine Füllung aus einem speziellen, nicht flüssigen Silikongel haben. Das Gel ist so dicht vernetzt, dass es nicht ausläuft, selbst wenn man das Implantat durchschneidet. Kein Arzt oder Hersteller kann jedoch völlige Komplikationsfreiheit garantieren. Denn wie der Organismus einer Frau auf den Fremdkörper Implantat reagiert, hängt von vielen unterschiedlichen und individuellen Faktoren ab, die sich weder vom behandelnden Arzt, noch vom Hersteller beeinflussen lassen. Die wichtigste Voraussetzung für einen nachhaltig erfolgreichen und komplikationsfreien Eingriff ist die vertrauensvolle und ausführliche Aufklärung und Beratung der Patientin im Vorfeld. Selbstverständlich spielt die Auswahl eines passenden und qualitativ hochwertigen Implantats auch in diesem Fall eine ausschlaggebende Rolle.

Brustkrebsvorsorge – auch mit einem Silikonimplantat

Silikonimplantate werden unterhalb des Brustgewebes oder sogar des Brustmuskels eingesetzt, so dass eine regelmäßige Vorsorge und somit auch die Krebs-Früherkennung weiterhin möglich sind.

Quelle: jameda Experten-Ratgeber, 18.01.2014