Brustwarzenkorrektur (Mamillenkorrektur)

Brustwarzenkorrekturen

Kurzübersicht:

Behandlungsdauer:
60 Minuten

Narkose:
örtliche Betäubung

Nachbehandlung:
Spezialverband

Belastungseinschränkungen:
1-2 Tage

Assoziierte Begriffe:
Mamillenplastik, Brustwarzenverkleinerung, Warzenhofverkleinerung, Mamillenkorrektur, Schlupfwarzen, Hohlwarzen, Flachwarzen, invertierter Nipple, eingezogener Nipple

Veränderungen an den Brustwarzen oder am Warzenhof können das eigene ästhetische Empfinden stören oder aber die Symmetrie der Brüste beeinträchtigen.

Brustwarzen, die ständig nach innen eingezogen sind, werden Schlupfwarzen genannt. Sie können Entzündungen hervorrufen, das Stillen beeinträchtigen oder kosmetisch stören. Die Ursache liegt in einer Verkürzung der Milchgänge. Es ist möglich, diese Veränderung zu beheben, indem man durch einen kleinen Schnitt die Milchgänge löst, die eingesunkene Brustwarze ausstülpt und durch bestimmte Nähte fixiert. Zu beachten ist aber, dass die Stillfähigkeit nach diesem Eingriff nicht mehr vorhanden ist.

Auch zu große oder ungleich große Warzenhöfe können kosmetisch störend wirken. Eine Verkleinerung des Warzenhofes kann durch kreisförmige Entfernung eines Hautstreifens durchgeführt werden. Am Rand des Warzenhofes entsteht so eine zarte Narbe, die Stillfähigkeit bleibt unbeeinträchtigt.

Die Eingriffe, einzeln oder kombiniert, werden in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt. Danach tragen Sie für 2 Wochen einen speziellen Verband, der die Brustwarzen aufrichtet und den Druck während der Wundheilung auf die operierte Brustwarze verhindert. Die Fäden können nach 2-3 Wochen entfernt werden, bei der Warzenhofkorrektur sind sie meist selbstauflösend.