Brustvergrößerung

Brustvergrößerung

Assoziierte Begriffe:
Mamma-Augmentation

Estheticon.deDie Gründe für eine Brustvergrößerung können sehr vielfältig sein. Zum einen ist da der Wunsch nach normal großen und schön geformten Brüsten, die mit dem restlichen Körperbild harmonisieren. Aber auch der Wunsch nach einem schönen Dekolleté ist ein wichtiger Aspekt. Ebenso ist die Brustvergrößerung auch eine geeignete Möglichkeit, eine erschlaffte Brust infolge von Schwangerschaft und Stillzeit oder durch Gewichtsverlust, gegebenenfalls durch eine kombinierte Bruststraffung, in der Form effektiv zu verschönern. Ungleich große Brüste (Asymmetrie) können eventuell mit einer Brustvergrößerung ausgeglichen werden. Ziel ist es, ein natürliches Aussehen mit einer Verbesserung der weiblichen Ausstrahlung und des damit verbundenen Selbstwertgefühles zu erreichen.

In meiner Praxis werden nur Qualitätsimplantate der Firmen Polytech (Deutschland) und Allergan (USA) verwendet. Beide Firmen geben eine lebenslange Garantie auf ihre Implantate.

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Brustvergrößerung mit Silikon-Gel-Implantaten

Kurzübersicht:

Behandlungsdauer:
1-2 Stunden

Narkose:
Vollnarkose

Nachbehandlung:
Tragen eines speziellen BH’s und eines Brustgurtes

Belastungseinschränkungen:
1-2 Wochen; bis zu 6 Wochen keine schweren Arbeiten und sportlichen Aktivitäten

Dazu steht eine große Auswahl an zertifizierten Implantaten erstklassiger Firmen zur Verfügung, so dass gezielt nach individuellen Wünschen und Gewebsverhältnissen ausgewählt werden kann.

Unterstützend kann dabei das Mess-System BioDynamic© Breast Analysis System helfen, um die Planung und die Vorhersagbarkeit des Ergebnisses bereits vor der OP zu optimieren. Hierbei können Sie selbst unterschiedliche Größen am eigenen Körper kritisch analysieren und individuell auswählen.

Die Vergrößerung des Brustvolumens erfolgt durch auslaufsichere Silikongelimplantate. Da sich die Qualität und Sicherheit dieser Implantate in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und verbessert hat, ist ein routinemäßiger späterer Austausch nicht mehr erforderlich.

Die Wahl der Implantatform (rund gegen anatomisch oder tropfenförmig) sowie des Implantatprofils hängt von vielen Faktoren, wie der individuellen anatomischen Verhältnisse und dem gewünschten Aussehen der Brust, ab.

Diese Implantate können entweder unter den Brustdrüsenkörper (subglandulär) oder unter den großen Brustmuskel (submuskulär) platziert werden. Wichtig für die Entscheidung ist das Vorhandensein von ausreichender Weichteildeckung über dem Implantat, so dass im Dekolleté keine Stufenbildung durch den Implantatrand sichtbar ist.

Der Hautschnitt von etwa 4-5 cm kann am Unterrand der Brustwarze (periareolär) oder in der Brustumschlagfalte (inframammär) liegen.

Die Operation erfolgt unter stationären Bedingungen in Vollnarkose und dauert je nach Technik und Befund 1-2 Stunden. Die intraoperative Lage der Implantate, insbesondere hinsichtlich der Symmetrie, wird durch Aufsetzten des Oberkörpers überprüft. Zur Unterstützung der Brustform während der Heilungsphase empfehlen wir das Tragen eines Kompressions-BH für die Dauer von 6 Wochen Tag und Nacht. Zusätzlich ist das Tragen eines Brustgurtes für die Dauer von mindestens 14 Tagen erforderlich, um ein Verrutschen oder Verdrehen der Implantate zu verhindern. Ebenso soll die Patientin die ersten zwei Wochen nicht auf dem Bauch schlafen. Die in der Operation eingelegten Wunddrainagen können meist nach 1-2 Tagen und das Fadenmaterial nach 2 Wochen entfernt werden. Im Allgemeinen sind Sie bereits nach wenigen Tagen wieder weitgehend beschwerdefrei und je nach Tätigkeit nach 1-2 Wochen arbeitsfähig. Bei komplikationslosem Verlauf sollten sie sportliches Training, das Heben von Lasten und Über-Kopf-Arbeiten erst nach ca. 6 Wochen wieder aufnehmen. Das endgültige Resultat stellt sich meist nach 3-6 Monaten ein. Einschränkungen wie z.B. bei der Brustkrebsdiagnostik, beim Stillen, beim Fliegen oder bei sportlichen Aktivitäten, z.B. Tauchen, sind nicht zu erwarten.

Selbstverständlich bekommen Sie nach der Operation einen Implantatpass mit allen erforderlichen Daten der Operation und des Implantates ausgehändigt.

Auch wenn Brustvergrößerungen qualifiziert und häufig durchgeführt werden, können neben allgemeinen Komplikationen doch auch spezielle Folgen auftreten, über die Sie im Vorfeld informiert sein sollten.

Dazu zählt zum einen die sogenannte Kapselfibrose oder Kapselkontraktur. Bei Einlage eines Implantates bildet der Körper eine zarte bindegewebige Hülle um das Implantat. Dieser Effekt ist zunächst gewünscht, man spricht auch davon, dass das Implantat vom Körper eingebaut wird und sozusagen einwächst. Leider kann es in seltenen Fällen, aus bisher nicht eindeutig geklärten Gründen, zu Verhärtungen und Schrumpfungen dieser Hülle kommen, die dann als “Kapsel“ bezeichnet wird. Dadurch kann es, auch erst nach vielen Jahren, zu Verformungen des Implantates kommen, die das ästhetische Empfinden stören und Schmerzen hervorrufen. In diesen Fällen sollte die Brustprothese samt Kapsel entfernt werden. Es kann dann ein neues Implantat eingelegt werden (Prothesenwechsel) oder auf eine alternative Methode des Brustaufbaus (z.B. mit Eigenfett, s.u.) zurückgegriffen werden. Durch eine leicht raue Oberfläche des Implantates, Einlagerung des Implantates unter dem Muskel und weitgehende Schonung des Gewebes bei der Operation, kann das Risiko für die Entstehung einer Kapselfibrose minimiert werden.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit von Verschiebungen des Brustimplantates (Implantatdislokationen). Das konsequente Tragen des angepassten BHs mit Brustgurt trägt dazu bei, das Risiko hierfür herabzusetzen.

In einem persönlichen und individuellen Beratungsgespräch analysieren wir gern Ihre Wünsche und Erwartungen bezüglich Brustgröße und Brustform und erörtern dabei ausführlich die realistisch zu erwartende Ergebnisse, denkbare Risiken sowie eventuell mögliche Komplikationen, um ein für Sie stimmiges Behandlungskonzept zu entwerfen.


Brustvergrößerung mit Eigenfett

Kurzübersicht:

Behandlungsdauer:
2-3 Stunden

Narkose:
Vollnarkose

Nachbehandlung:
kein Druck, kein BH

Belastungseinschränkungen:
2 Wochen

Assoziierte Begriffe:
Brustaufbau mit Eigenfett, Brust Eigenfett Aufbau mit Lipo(=Fett) (BEAULI-) Verfahren Lipoaugmentation, Breast Lipomodelling, Lipostructure

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine neuartige Möglichkeit bei der Fettzellen mittels schonenderer Gewinnung durch vibrationsassistierter Fettabsaugung gewonnen werden, in einem sterilen Sammelbehälter aufgefangen und anschließend mit kleinen Spritzen transplantiert werden.

Diese Methode zur Brustvergrößerungen ist insbesondere bei Patienten geeignet, die keine Silikongelimplantate wünschen oder aber eine Kapselfibrose nach Silikonimplantaten aufwiesen. Auch ein Brustwiederaufbau nach einer Tumoroperation ist auf diese Weise möglich.

Da sich ein Teil des Eigenfetts nach der OP abbauen kann, sind gegebenenfalls 2-3 Nachbehandlungen sinnvoll.

Die Operation erfolgt unter stationären Bedingungen in Vollnarkose und dauert je nach Befund und erwünschtem Ergebnis 2-3 Stunden. Zur Unterstützung der Fettzellanwachsrate wird während der ersten Tage ein Watteverband angelegt. Um unnötigen Druck zu verhindern, wird anfangs bewusst auf einen BH verzichtet. Ein Bügel-BH sollte für 6 Wochen nicht getragen werden.